Die Zurich Classic of New Orleans präsentiert sich im neuen Format

Am Wochenende fegt zwar nicht neuer dafür frischer Wind über die PGA Tour. Zum ersten Mal seit 1981 wird ein offizielles Turnier dieser Tour wieder im Tandem ausgetragen. Diese willkommene Abwechslung nehmen viele bekannte Stars dankend an. Aus diesem Grund gehen in dieser Woche spannende Paarungen an den Start.

Eines der Headliner-Duetts sind die erfolgreichen Olympia-Teilnehmer Justin Rose (Gold) und Henrik Stenson (Silber). Zusammen betreten sich den TPC Louisiana mit geballter Erfahrung und vielen Erfolgen. Neben dem Major-Champions geben sich auch Jason Day und Rickie Fowler die Ehre. Noch nicht so lange von Dustin Johnson abgelöst, dominierte Day eine ganze Weile die Weltrangliste. Auch Rickie Fowler hat schon einiges in seiner jungen Karriere erreicht. Wahrscheinlich weniger erfahren als Rose und Stenson, bilden die beiden zusammen jedoch ein äußerst dynamisches Team.

Mit viel Adrenalin im Blut wird vor allem einer an der 1. Bahn des von Pete Dye kreierten Kurses antreten: Kevin Chappell feierte erst vergangene Wochen seien Premiere im Kreise der Sieger. Nach seinem Erfolg bei der Valero Texas Open möchte er zusammen mit seinem Partner Gary Woodland sicherlich schnell den nächsten Titel holen.

Eine weitere spannende Herausforderung neben dem Turnierformat ist auch der Kurs selbst. Die Anlage erstreckt sich auf Louisianas Feuchtgebieten und ist daher markant von Wasserhindernissen und künstlich angelegten Bunkern charakterisiert.

Mit Wasser nicht nur von unten, sondern ebenfalls von oben, zu kämpfen hatten auch die Spieler im Vergangenen Jahr. Aus verregneten Tagen, die schlussendlich eine Verkürzung des Spiels zur Folge hatten, kämpfte sich letztendlich Brian Stuard zum ersten Erfolg seiner Karriere. Nach einer fehlerfreien Runde lochte er in der Verlängerung zum Sieg.
Mit 12 Teilnehmern der Top 25 aus der Weltrangliste, einem innovativen Turnierformat und einer der anspruchsvollsten Plätze verspricht die Zurich Classic of New Orleans jedoch auch ohne erschwerte Wetterbedingungen erneut Spannung pur.

 

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Valero Texas Open – Kevin Chappell nun ebenfalls ein Durchstarter

In der letzten Zeit gab es viele Spieler, denen auf der PGA Tour auf verschiedenste Arten der Durchbruch auf der PGA Tour gelang. Ebenso wie hoffnungsvolle Nachwuchstalente endlich ihren ersten Tour Sieg feierten, krönten auch manche erfahrene Sieger ihre Karriere mit einem Debut. Sergio Garcia, der nach über zehn Jahren als Profigolfer erst dieses Jahr mit dem Mastersieg seinen ersten Majorerfolg zelebrierte, ist dabei nur ein Name, den es zu nennen gibt.

Einen weiteren, den es sich seit gestern zu merken gilt, ist Kevin Chappell. Der 30-Jährige zeigte sich schon länger konstant in Top-Form und mischte mehrfach um den Sieg mit. Nach den vielen Runner-Ups des US-Amerikaners folgt nun endlich der Triumph. Mit einem abschließenden Birdie an der 18. Bahn zog Chappell an seinem Konkurrenten Koepka mit einem Schlag vorbei und entschied die Valero Texas Open für sich.

Koepka, der mit einem Sieg seinen weiten Erfolg auf der amerikanischen Tour gefeiert hätte, musste somit mit dem alleinigen zweiten Ran Vorlieb nehmen. Seine abschließende 65er Runde war zusammen mit Tony Finaus am Freitag die beste Runde der Woche. Finau versperrte sich jedoch mit einer 74 auf der Scorekarte am Samstag den Weg zu einer besseren Platzierung. Er beendet das Turnier zusammen mit Kevin Tway auf T3.

Alex Cejka, der als einziger aus Deutschland nach Texas gereist war, schaffte den Sprung ins Wochenende nicht.

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Shenzhen International – Wiesberger macht’s spannend im Playoff

Mit einer Führung von drei Schlägen betrat Bernd Wiesberger am letzten Tag den Golfplatz im Genzon GC, um das Shenzhen International endgültig für sich zu entscheiden. Mit zwei Birdies und einem Bogey auf der ersten Hälfte war er auch auf dem besten Wege dahin, doch auf der zweiten Neun schlief sein Spiel ein. Während von Wiesberger selbst nur noch Par kam, nutzte die Konkurrenz, insbesondere Tommy Fleetwood, die Chance zum Angriff. Fleetwood, blieb den gesamten Finaltag fehlerlos, notierte insgesamt sieben Birdies und sogar ein Eagle, und schloss die Runde mit einer 63 auf der Scorekarte ab. Mit diesem beispielhaften Ergebnis forderte er die Verlängerung und Wiesberger zum Playoff heraus.

Während sich Wiesberger in dem dramatischen Duell für die risikoreiche Variante über das Wasser entschied, spielte Fleetwood auf Nummer sicher und setzte sein Ball somit dem zweiten Schlag sicher aufs Grün. Doch Wiesbergres Mut sollte belohnt werden: sein Putt rollte ins Loch und brachte ihm das siegreiche Birdie.

Nach diesem spannenden Finale streckte der Österreicher die Trophäe mit dem Bullen in die Luft und könnte damit seinen exzellenten Lauf der der letzten Zeit. Seit der US PGA Championship verpasste er keinen Cut mehr und kann seitdem sieben Top 5-Finishes zählen. Mit dem Triumph feiert Wiesberger seinen insgesamt vierten European Tour Erfolg und sein erstes siegreiches Playoff.

Seine deutschsprachigen Kollegen hingegen hatten weniger Grund zur Freude. Bernd Ritthammer landete als bester Deutscher auf T14, Maximilian Kieffer auf T45, Alexander Knappe auf T67 und Marcel Siem bildet das Schlusslicht der deutschen Herrenriege auf T96 und verpasste damit den Cut.

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TPC San Antonio – Einen Blick auf das Spielfeld der Valero Texas Open

Unter den Spielern genießt der AT&T Oaks Course des TPC San Antonio einen ehrfürchtigen Ruf. Maßgeblich dazu beigetragen hat der frisch gebackene Masterssieger Sergio Garcia, der als Berater für Golfplatzarchitekten Greg Norman fungierte. Seit gestern messen sich nun die Stars auf dem durch Eichen und eine sensiblen Natur geprägten Terrain.

 

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Preview: Valero Texas Open 2017

Nachdem Top Spieler Sergio Garcia nach über einem Jahrzehnt Wartezeit vergangene Woche nun endlich in den Kreis der Majorsieger aufstieg, begleitet sein Name auch dieses Mal durch das Turnier. Zwar findet sich Charley Hoffman in der Position des Titelverteidigers, doch Garcia ist als Berater des Golfplatzarchitekten Greg Norman mitverantwortlich für den AT&T Oaks Kurs.

Erst vor sieben Jahren eröffnet, bietet die Runde des TPC San Antonio starke Herausforderungen selbst für erstklassische Tourspieler. Die Eichen, die sich durch die Landschaft des Texas Hill Country ziehen, sowie viele weitere Elemente der sensiblen Natur bestimmen maßgeblich das Spiel auf diesem Platz. Enge Fairways und tiefe Bunker sind daher nicht nur die Folge, sondern vor allem der sportliche Anreiz der Valero Texas Open 2017.

Einer der ein ganz persönliches Interesse darin hat diese Herausforderung als Bester zu meistern ist Patrick Reed. Der US-Amerikaner spielt in San Antonia auf heimischen Boden und möchte daher wie kein anderer die Trophäe vor dem jubelnden Publikum entgegennehmen. Bei seinen letzten Beiden Turnierteilnahem schaffte es Reed immerhin in die Top 20. Zusammen mit vier weiteren Spielern aus den Top 25 der Weltrangliste geht Reed somit als Headliner an den Start in Texas.

 

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RBC Heritage – Wesley Bryan ist nicht mehr nur ein YouTube-Star

Vielmehr als auf der PGA Tour machte Wesley Bryan bis dato auf YouTube auf sich aufmerksam. Auf der Plattform begeistert er zusammen mit seinem Bruder Golfer und Sportler mit wahnwitzigen Tricks Shots.

Doch am Montag benötigte der US-Amerikaner keinen davon, um das Publikum in Hilton Head zu begeistern. Zudem viel der Jubel sicherlich umso stärker aus, da Bryan als Absolvent der University of South Carolina endlich den Titel zum Heimsieg machte. Vier Schläge hinter der Führungssriege gestartet, machte der 27-Jährige schnell seine Ambitionen auf den Sieg klar. Von der vierten bis zur siebten Bahn einschließlich notierte er Birdies und ließ sich auch nicht durch die zwei umrahmenden Bogeys irritieren. Auf der hinteren Neun folgten noch zwei weitere Schlaggewinne, die seinen ersten PGA Tour Sieg perfekt machten.

Bei seinem gerade einmal 18. Start auf der Tour verbannt er somit Luke Donald auf den zweiten Rang. Auf diesen folgen mit knappen Abstand gleich drei Spieler auf T3. Die zwei Deutschen im Teilnehmerfeld, Martin Kaymer und Alex Cejka, konnten bei dem abschließenden Titelkampf wenig mitmischen. Während Kaymer sich auf T32 positionierte, musste sich Cejka mit T44 zufriedengeben.

Für Wesley Bryan hingegen gibt es allen Grund zur Freude. Sein Siegesvideo bei der RBC Heritage wird ab nun sicherlich unter all den anderen bemerkenswerten Clips das liebste für ihn und sein Fans sein.

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Trophée Hassan II – Molinari schlägt Dunne

Im Royal Golf Dar Es Salam trafen sich die Spieler der European Tour, um die in Marokko die Trophée Hassan II unter sich auszuspielen. Ganz besonders spannen machten es vor allem zwei Teilnehmer: Edoardo Molinari und Paul Dunne. Nachdem letzterer mit vier Schlägen Vorsprung als Führender in den Finaltag gestartet war, entfachte sein Kontrahent Molinari sein italienisches Feuer und setzte temperamentvoll zum Angriff an.

Bis zum letzten Loch kämpfte r sich an Dunne ran und konnte mit einem krönenden Eagle an der 18. Bahn die Verlängerung des Duells erzielen. Diese fand dann jedoch ein rasches Ende und mit Molinari seinen Sieger. Seit 2010 konnte sich der 36-Jährige nicht mehr über einen Erfolg auf der europäischen Tour freuen, nun zelebrierte er am Sonntag seinen insgesamt dritten Titel.

Nicht in das abschließende Match schaffte es Paul Waring, der mit insgesamt acht unter Par den alleinigen dritten Rang beanspruchte. Auf den Engländer folgten dann Victor Dubuisson aus Frankreich und Lasse Jensen aus Dänemark.
Auch deutsche Spieler traf man vergangenes Wochenende in Rabat an. Von ihnen schaffte es jedoch nur Sebastian Heisele ins Wochenende. Zusammen mit sieben weiteren Spielern gelang ihm knapp der Sprung in die Top 20 und teilte sich am Ende T19.

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Spitzen Shots der Top Player beim Masters

Die Top Spieler trafen sich vergangenes Wochenende zum Auftakt der Major Saison. Beim Masters gab es daher im Augusta National für die Golfwelt wieder viel zu sehen. Die besten Shots zeigen wir hier noch einmal zum Mitfiebern:

 

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Sergio Garcia gewinnt Major bei 74. Teilnahme

Über ein Jahrzehnt musste ins Land gehen bis Sergio Garcia sich endlich als einer der ihren zählen durfte. Sage und schreibe 73 Mal schlug der Spanier bereits von der ersten Bahn während eines Majors ab und blieb immer sieglos – damit ist er der Spitzenreiter dieser traurigen Bilanz. Bis jetzt. Denn nun durchbrach Garcia den auf ihm lastenden Bann.

Anstatt sich wie so viele Male zuvor gegen den Charakter des Kurses in Augusta zu stemmen – er verlangt Draws, Garcias Spiel hingegen ist durch Fades bestimmt – akzeptierte er dieses Mal den Lauf des Spiels. In diesem Einklang erholte er sich von seinem Rückfall hinter Spielerkollegen Justin Rose auf der zweiten Hälfte des Finales und fand zurück ins Spiel. In einem heißen Kopf-an-Kopf-Rennen wetteiferten die beiden Top Spieler bis zum letzten Loch. Hier verpassten die beiden Co-Leader beide die Chance zum Birdie zu putten und das Spiel ging in die Verlängerung.

Rose war zuerst an der Reihe. Sein Drive landete hinter einem Baum im Nadelbett. Eine derartige Chance würde wohl kein zweites Mal kommen und Garcia ergriff sie. Mit zwei Putts hätte er das Spiel für sich entscheiden können. Er brauchte jedoch nur einen. Mit seinem abschießenden Birdie wurde sein Traum vom Major Titel nun endlich Wirklichkeit.

Weiterträumen muss unterdessen jedoch ein anderer. Rory McIlroy gelang es wieder nicht im Titelkampf mitzumischen. So muss er noch weiter auf seinen Karriere Grand Slam warten. Zusammen mit Kevin Chappell belegte er den geteilten siebten Rang. Drei Schläge hinter dem Nordiren platzierte sich Martin Kaymer. Der einzige Deutsche im Teilnehmerfeld war bei insgesamt Vier unter Par punktgleich mit Steve Stricker. Vorjahressieger Danny Willett scheiterte in diesem Jahr am Cut. Er kam nur zurück auf den Platz am Wochenende, um Garcia traditionsgemäß beim Anziehen des Green Jackets behilflich zu sein.

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Das Masters Tournament– alles Wichtige kurz & knapp

Titel: Masters Tournament, zuvor bis 1939 Augusta National Invitation Tournament
Termin: 1. volle Aprilwoche
Ort: Augusta National GC (Augusta, Georgia); Platz: Par 72 (6799 Meter); gegründet von Bobby Jones & Clifford Roberts
Einweihung: 22. März 1934 (1. Turnier; Sieger Horton Smith); seit 1940 jährlich ausgetragen
Qualifikation: Einladungsturnier mit Kriterienkatalog
Titelverteidiger: Danny Willett (2016)
Bestleistungen:
−18 (Tiger Woods) (1997)
−18 (Jordan Spieth) (2015)
Preise:
Green Jacket: seit 1949 erhält der Sieger ein maßgeschneidertes grünes Sakko
Traditionell hilft der Gewinner des Vorjahres bei der Siegeszeremonie dem Sieger in das Sakko
Preisgeld
Lebenslanges Teilnahmerecht & 5-Jährige Spielberechtigung auf der PGA Tour
Bestimmung des Menü am „Champions’ Dinner“ im nächsten Jahr
Par 3 Contest:
Traditionell jeden Mittwoch vor Turnierbeginn mit Familienmitgliedern als Caddie ausgetragen
designt 1958 von George Cobb & Clifford Roberts (9 Loch, Par 27)
1. Mal in 1960 ausgetragen (Sieger: Sam Snead); Titelverteidiger 2016: Jimmy Walker
Masters Tournament Foundation: gegründet 2011, um die Entwicklung des Golfsports voranzutreiben

 

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